WERBUNG
Logo: Sites4Kids

Folge 18 - Der Fluch der Geisterinsel

In Hui Buh Folge 18 geht es um ein geheimnisvolles Gemälde, das König Julius auf dem Dachboden von Schloss Burgeck findet und die königliche Familie mitten in eine Seeschlacht verspukt. Wie das Cover zur Folge entstand siehst du rechts. Und ein Interview mit dem Stargast Waldemar Kobus, der die Rolle des "Käpt’n Flint" spielt und aus den Wickie-Filmen bekannt ist, findest du unten. Viel Spaß!

Interview mit Waldemar Kobus

Waldemar Kobus (© Christian Hartmann)
Waldemar Kobus (© Christian Hartmann)

Special Guest in Hui Buh 18

Kennen Sie die Originalfolgen und die neuen Folgen der Hörspielserie HUI BUH? Wenn ja, verbinden Sie damit spezielle Erinnerungen?
Äääh, peinlicherweise nein. Von Hui Buh kenne ich nur aus meiner Kindheit einen Bucheinband.

Wie haben Sie reagiert, als die Anfrage vom Hörspiellabel EUROPA wegen der Rolle als Käpt’n Flint kam?
Da hab ich mich riesig gefreut, weil ich‘s spannend finde, allein mit der Stimme eine Rolle zu spielen und eine Figur zu erschaffen. Und wenn dann auch noch eine Figur rauskommen muss, die Kinder zum Zuhören bringt und in deren Phantasie etwas auslöst, dann ist das eine besondere Herausforderung für mich.

Sie sprechen in dieser Folge eine Doppelrolle! Wie hat sich das ergeben?
Das fing gleich beim ersten Lesen des Buches zu dieser Folge an. Da dachte ich: „ Ach schön! So‘nen durchgeknallten Piratenkapitän spielen, das find‘ ich prima. Aber dieser chinesische Koch da, der ist auch toll. Wie hört der sich wohl an? Wer spielt den wohl?“ Und als ich dann paar Wochen später im Studio stand, um den Käpt‘n zu spielen, und neugierig nachfragte, wer denn wohl den Koch spielt, wurde mir geantwortet, dass noch kein passender Sprechspieler dafür gefunden ist. Ich hab daraufhin gefragt, ob ich ein paar Probeaufnahmen für den Koch machen dürfte. Aus den Probeaufnahmen wurde die komplette Rolle. Und das ist es auch, was ihr hier hören könnt.

Was gefällt Ihnen besonders an der Rolle des Käpt’n Flint und des Hong Chon?
Der Käpt‘n Flint scheint so ein richtig fieser, bösartiger Pirat zu sein. Aber es stellt sich ‘raus, dass er ein großes Geheimnis mit sich herumträgt. Und ich war gleich auf Anhieb seeehr gespannt, ob ich es wohl schaffen würde, das glaubhaft zu spielen. Und Hong Chong: Also ein chinesischer Pirat, der von „Sicherheitsvorschriften“ spricht, der kann doch nur super sein, oder?

Worin liegt für Sie als Schauspieler der größte Unterschied, eine Rolle im Film oder im Hörspiel zu spielen?
Beim Film helfen mir wahnsinnig viele Leute dabei, meine Rolle zu spielen. Da zieht mir die Kostümabteilung ein tolles Kostüm an, da schminkt mich eine Maskenbildnerin, setzt mir eine Perücke auf und klebt mir einen Bart an. Die Jungs von der Beleuchtung machen das passende Licht, damit ich bedrohlich wirke oder harmlos. Und und und ... Aber beim Hörspiel steh‘ ich ganz allein vor dem Mikrofon und muss meine Rolle so sprechen, dass in der Phantasie der Zuhörer eine komplette Figur auftaucht.

Haben Sie schon viele Hörspiele gesprochen oder Synchronaufnahmen? Gibt es beim Film auch Synchronarbeiten?
In Hörspielen habe ich leider erst ganz selten mitgesprochen und gespielt. Und synchronisiert habe ich mich bisher nur selber, wenn in einem Film mal Störgeräusche dafür sorgen, dass man die Figuren im Film nicht richtig versteht. Bei Wickie zum Beispiel waren die Windmaschinen und die Wellenmaschinen manchmal so laut, dass man uns Wickinger nicht mehr hören konnte. Und da musste dann der ganze Text nachgesprochen, also nachsynchronisiert werden.

Sie waren auch in „Das Haus der Krokodile“ zu sehen. Wie hat es Ihnen gefallen, diese Rolle zu spielen die so ganz anders ist als Halvar in Wickie?
Das hat mir Spaß gemacht, die ganze Zeit so gefährlich und verdächtig zu wirken, dann am Ende aber zu beweisen, dass ich auf der Seite des kleinen Viktor stehe und ihm helfe.

Gibt es eine Traumrolle die Sie unbedingt mal spielen oder sprechen möchten?
Wenn ich mich auf eine neue Rolle vorbereite, denke ich ganz oft: „Boah, super, das ist ja eine Traumrolle!“ Und das sind immer Rollen, die ich mir vorher gar nicht erträumt hätte. Deshalb hoffe ich, daß noch ganz viele Traumrollen auf mich zukommen, von denen ich noch gar nicht zu träumen wage.

Hui Buh 18

So entstand das Cover

Hui Buh 18

Drehbuchauszug

Erzähler: Also, was ich sagen wollte, ... auch auf dem Dachboden des Westflügels hatte sich im Lauf der Zeit einiges Gerümpel angesammelt. Königin Konstanzia hatte beschlossen, im Rahmen des Alljährigen Frühjahresputzes, dort endlich mal Ordnung zu machen. Abgesehen vom Kastellan, dem die jahrhundertelange Unordnung schon lange auf den ... nunja, „Geist“ ging, hielt sich die Begeisterung – insbesondere bei König Julius – in Grenzen. Dieser hatte am Morgen wehmütig den Vögeln, die von ihrer langen Reise nach Afrika zurückkamen, nachgesehen und gehofft auch mal wieder ein richtiges Abenteuer zu erleben.

Tommy: Kommst du, Julius?

Julius (Schicksalsergeben): Ja, ich komme.

Erzähler: Während also Hui Buh mit dem Staubfeudel Spinnweben reinigen musste, versuchte man sich daran ein wenig Ordnung zu machen. Doch das war leichter gesagt als getan. Der ganze Speicher war über und über mit Gerümpel und irgendwelchen Gegenständen aus uralten Zeiten vollgestellt.

Sophie: Woah! Toll!

Konstanzia: Oje, was für ein Durcheinander!