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Interview

Oliver Kalkofe als „Walhalldor“ in Hui Buh 8 / Im Bann des Schwarspukers

Kennst du Hui Buh aus deiner eigenen Kindheit? Falls ja, was verbindest du damit?
Ja, ich bin natürlich mit Hörspielen aufgewachsen und Hui Buh gehörte dazu. Ich hatte ihn allerdings noch auf Schallplatte, so was kennen die meisten ja gar nicht mehr. Das sind diese großen schwarzen Scheiben, die man heute noch als Tischsets benutzen kann. Und da erinnere ich mich noch an die ersten Cover, die gemalten Bilder von Hui Buh und an die Stimme. Ich konnte es früher als Kind auswendig, und ich fand natürlich gerade als Kind alles toll was irgendwie mit Geistern, Spuken und Gespenstern zu tun hatte und war deswegen natürlich ein riesen Fan von Hui Buh.

Kennst du auch die neue Hörspielserie? Falls ja, was gefällt dir besonders daran?
Gibt es etwas was du dir in der Serie wünschst?

Ja, ich habe den Film gesehen und habe auch die neuen Hörspiele zum Teil gehört – noch nicht alle aber einige davon. Ich finde es einfach klasse, dass es nach so vielen Jahren nach dem Original geklappt hat, Hui Buh noch mal einer neuen Generation näher zu bringen und eine coole, neue, aktuelle Version davon zu machen. Und was ich mir für die Serie wünsche, das kann ich bisher gar nicht sagen. Ich bin immer überrascht  worden und das finde ich gut, und ich möchte weiterhin überrascht werden. Vielleicht noch ein paar mehr Rollen für mich, das wünsche ich mir. Und wenn Hui Buh in Rente geht, dass ich dann vielleicht als Hui Buhs Sohn oder Tochter zurück kehre.

Was gefällt dir besonders an deiner Rolle des Walhalldors?

Ich liebe ja immer Rollen in denen man extrem sein darf und nicht immer weiß, wie der Charakter sich entwickelt. Ich finde es ganz toll, dass ich am Anfang so angeberisch und schleimig sein darf und dann zu einem richtig fiesen Sack mutiere und richtig böse werde und mich da komplett verausgaben kann. Weil so etwas macht einfach am meisten Spaß, also die freundlichen Figuren sind eigentlich immer die Langweiligsten. Bösewichte sind im Grunde die Figuren, die einem zum Sprechen oder Spielen immer am meisten Freude machen.  Und deswegen hat Walhalldor mir sehr viel Freude gemacht.

Wenn du ein Gespenst wärst, wie würdest du dich nennen und welche Talente hättest du?
Ich habe mir bisher noch nicht wirklich Gedanken darüber gemacht, in die Spukkarriere hinein zu gehen und was vielleicht meine Fähigkeiten sein könnten. Aber durch Wände gehen ohne dass sie kaputt gehen oder man sich dabei weh tut, finde ich schon ziemlich cool. Und Leuten nachts auf den Sack gehen, gut, das tue ich sonst eigentlich auch. Also ich weiß gar nicht, ob ich da viele Vorteile hätte wenn ich ein Gespenst wäre. Ich werde noch  mal drüber nachdenken.

Sprichst du bei vielen Hörspielen mit? Und hast du einen bestimmten Typ, den du immer wieder darstellst?
Ich bin mit Hörspielen ja sozusagen in meiner Karriere groß geworden, weil ich beim Frühstücksradio angefangen habe. Wo wir im Grunde nichts anderes gemacht haben - nämlich Comedy-Hörspiele. Die ganze Zeit selber produzieren, sprechen, schreibe Und das hat mir immer sehr, sehr viel Spaß gemacht. Und ich finde es toll, dass ich jetzt wenigstens ab und zu mal als Gast irgendwo mitsprechen darf. Ich habe schon einige Gastrollen gehabt, aber es dürfen ruhig noch mehr sein, weil mir macht das wirklich viel Spaß und je älter ich werde, desto schwerer ist es auch, mich vor die Kamera zu kriegen und genau deswegen brauche ich auch genau diese Jobs, wo ich Sprechen kann – so lange meine Stimme noch mitmacht.

Hättest du wieder einmal Lust, Bücher für eine eigene Hörspielserie zu entwickeln?
Ach, das wäre ja Arbeit – nein… Ja im Grunde hätte ich große Lust, weil das Schreiben macht einfach am meisten Freude. Ich weiß nur immer gar nicht was man so alles machen soll, weil im Moment ist es dann mal Film oder mal für die Bühne oder so. Aber ich denke mal darüber nach. Weil Hörspiele machen ist einfach eine sehr, sehr coole Sache und je öfter ich jetzt mal wieder im Studio sein darf, desto mehr denke ich an früher und vermisse die alten Zeiten. Ja mal sehen, ich werde mal überlegen. Das darf man sehr wohl als Drohung verstehen. 

Hast du eine Traumrolle die du gerne einmal sprechen möchtest?
Also bisher war es schon immer sehr überraschend, dass ich bei meinen ersten Synchrontätigkeiten vor allem stimmlich immer eingesetzt wurde für den dicken Bären bei Dr. Doolittle  2 und den dicken, doofen Eisbären bei der kleine Eisbär 2 oder Garfield 2  -also immer dicke doofe Tiere. Aus diesem Klischee möchte ich versuchen heraus zu kommen, also ich möchte eher in diese Latin Lover Richtung gehen und mehr so diese coolen Typen. Also wenn die nächsten James Bond Hörspiele vielleicht kommen, wenn die Filme zu teuer werden oder so, das ist eigentlich mehr so mein Ding. Aber bis dahin muss ich mich mit fetten, blöden Viechern durchschlagen oder eben mal verrückte Geister sprechen oder weiß ich nicht was. Also ehrlich gesagt, ich nehme was man mir anbietet und was ich kriegen kann. So viel Auswahl hab ich ja auch nicht, ne?!

Das Interview zum Hören!


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