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Transilvania

Von Francesca aus Nürnberg

Unsere Sommerferien verbrachten wir in Romania. Das Land des großen Graf Dracula. In einem kleinen Dorf, im Haus meiner Großeltern.

Gleich in der ersten Nacht gab es ein fürchterliches Gewitter – bum, bum – dann ging das Licht aus. Es krachte und blitzte immer heller auf. Dann musste ich auch noch nachts hinaus, durch den Garten den Berg hoch zur Toilette. Der Vollmond stand groß und hell am Himmel und man hörte die Wölfe heulen oder waren es nur wilde Hunde?

Bei jedem Schritt wurde es mir mulmiger und meine Beine immer schwerer, Schweißperlen standen mir im Gesicht. Der große Apfelbaum kam mir so vor, als hätte er tausend Hände, die mich alle gleichzeitig packen wollten.

Am Berg oben, wo das Toiletten-Häuschen stand, drehte ich mich nochmals um. Da, was war das, und das? Mein Körper fing an zu zittern und mein Blut schien zu gefrieren. Plötzlich starrten mich zwei große flackernde Augen an. Schreiend rannte ich zum Haus zurück. „Hilfe! Hilfe! Dracula kommt!!“ Da packte mich auch schon jemand von hinten und hielt mich fest. „Oh, jetzt hat er mich! Ist es nun mit mir vorbei?“, dachte ich bei mir.

Plötzlich ging das Hoflicht im Garten an. Zwei vertraute Gesichter schauten mir entgegen. „Opa, Oma, ihr?“ „Du sollst doch nachts nicht alleine in den Garten zur Toilette gehen.“ Das war auch das erste und letzte Mal, nie, nie wieder! Buh.